Ja, der Cupra Tindaya kommt in den Showroom. Kein Konzeptauto mehr in der Schwebe. Markus Haupt, CEO von Seat-Cupra, ließ kürzlich die Bombe auf Autocar platzen. Er sagte es direkt. Das Auto ist echt.
„Es sieht fantastisch aus – warum sollten wir es nicht in Produktion bringen?“ fragte er. „Ich kann Ihnen versprechen: Dieses Fahrzeug wird in den nächsten Jahren unsere Straßen sehen.“
Erinnern Sie sich, als sie uns sagten, es sei nur eine Tech-Demo? Eine Designübung, um etwas Flair zu zeigen? Also. Pläne geändert.
Der Tindaya ist nicht nur ein weiterer SUV. Es soll weiter oben in der Nahrungskette angesiedelt sein. Oberhalb des Tavascan. Oberhalb des Terramar. Sogar oberhalb des Formentor. Das ist das Flaggschiff.
Sie wollen, dass es zu einer Schlägerei mit den Deutschen kommt.
Speziell? Der BMW iX3. Vielleicht auch der Volvo EX60. Das Ziel besteht darin, in den europäischen Premium-SUV-Platz vorzudringen, wo der Audi Q5 und der Mercedes GLC die Nase vorn haben. Diese Konkurrenten werden schnell elektrisch. Cupra braucht ein Ticket.
Etwa 60,00 £? Sicher. Das passt direkt neben den Genesis GV70 oder den Lexus RZ. Aggressive Preise für ein Auto mit dieser Einstellung.
Hier wird es schwierig. Das Showcar? Wildes Zeug.
- Ein radikales Design
- Ein 489 PS starker Plug-in-Hybrid-Range-Extender
- 4,72 Meter reine Absicht
Aber die Produktion ist anders. Bei der Hardware handelt es sich voraussichtlich um die neue SSP-Plattform des VW-Konzerns. Audi frisst dort zuerst, daher ist der Tech-Stack gesperrt. Aber der Motor? Vielleicht nicht der laute, den wir in München gesehen haben.
Haupt würde sich nicht auf den Hybridantrieb festlegen. „Die Diskussionen ändern sich schnell“, gab er zu. „Die Plattform steht fest. Aber die spezifischen Antriebsstränge? Noch nicht. Wir halten Optionen offen, bis wir absolut sicher sind, dass sie für den Kunden und den Markt geeignet sind.“
„Wir müssen sicherstellen, dass wir zum Zeitpunkt der Lieferung über den richtigen Antriebsstrang verfügen.“
Warum? Weil sich Geschmäcker ändern. Veränderungen in der Infrastruktur. Ist eine vollelektrische Version bis zur Markteinführung des Tindaya sinnvoller? Das werden sie tun. Wenn nicht? Sie passen sich an.
Man fragt sich, was die endgültige Seele dieser Maschine sein wird. Das Konzept war viszeral. Scharf. Fast wütend. Kann das Produktionsmodell diesen Geist bewahren, wenn es auf Compliance und Kosten reduziert wird?
Nur die Zeit wird es zeigen. Aber zumindest verstecken sie es nicht mehr in der Garage.
- Plattform : VW SSP (gemeinsam mit zukünftigen Audi-Modellen)
- Konkurrenten : BMW iX3, Volvo EX60
- Geschätzt. Preis : 60.000 £
- Status : In Entwicklung. Markteinführung innerhalb weniger Jahre.
