Japanische Autohersteller sind für ihre Hybrid-Dominanz bekannt, im reinen Elektrosektor hinken sie jedoch hinterher. Betreten Sie HW Electro. Diese weniger bekannte Marke hat gerade ein Konzept veröffentlicht, das weniger wie ein Fahrzeug als vielmehr wie ein Schiffscontainer aussieht, der das Fahren gelernt hat.
Lernen Sie das HW Electro Puzzle kennen.
Es ist ein Minivan mit Kanten, die so scharf sind, dass man damit Pappe schneiden könnte. Beim Design geht es nicht um Aerodynamik. Es geht um den Nutzen. Konkret: Katastrophenhilfe. Bei Erdbeben wird dieses Ding zu einem mobilen Kraftwerk. Es verfügt über externe Steckdosen und USB-Anschlüsse, über die Sie Telefone oder medizinische Geräte mit Strom versorgen können. Es bietet sogar WLAN. Oh, und es gibt ein Brecheisen und ein Erste-Hilfe-Set für den Fall, dass es mal zu Unordnung kommt.
Die Form ist ein Würfel. Meistens. Die Vorderseite ist leicht nach hinten geneigt, der Rest besteht jedoch aus geraden Linien. Keine Kurven. Diese kastenförmige Architektur dient nicht nur dem Aussehen. Es ist für das Stapeln von Paketen optimiert. Für den Zugang stehen Ihnen Seitentüren und Hecktüren zur Verfügung. Im Inneren lässt sich der Beifahrersitz flach in das Armaturenbrett einklappen, um eine Laderampe zu schaffen. Das Armaturenbrett selbst ist ein Touchscreen mit Löchern zur Montage von Zubehör wie Dokumentenhaltern.
Warum das kastenförmige Design?
Die Abmessungen sind spezifisch. 3.395 Meter lang. 1.475 Meter breit. 1,92 Meter groß.
Das ist ein knapper Fußabdruck. Aber die Nutzlast? 350 Kilo. Das ist für ein so kleines Fahrzeug ordentlich. Auf dem Dach befinden sich drei Solarpaneele zur Erhaltungsladung der Batterie. Im Handumdrehen die Reichweite erweitern. Keine Angaben zu den Motordaten. Kein Wort zur tatsächlichen Reichweite. HW Electro behält diese Karten im Verborgenen.
Wann können Sie es kaufen?
Das Puzzle wird nicht lange ein Konzept bleiben. HW Electro plant, es im 2025 auf den Markt zu bringen. Ihr Ziel ist der US-Markt. Warum Amerika? Vielleicht, weil die Lieferlogistik dort ein Albtraum ist und die Notfallinfrastruktur veraltet ist.
Ist ein würfelförmiges Elektroauto im Alltag sinnvoll? Vielleicht auch nicht. Aber für eine Welt, in der die Stromnetze ausfallen und sich die Pakete immer weiter stapeln? Es ist eine interessante Antwort auf ein sehr spezifisches Problem.
„Das Fahrzeug kann in Notsituationen als öffentliche Stromversorgungsstation dienen.“
Die Frage ist, ob das Fehlen von Angaben zur Reichweite ein Vorgeschmack oder ein Warnsignal ist. Im Moment ist es nur eine Stahlkiste mit Rädern und einem Zweck.























