Subaru gibt Hinweise auf die Rückkehr des WRX STI Hatchback durch den Motorsport

Subaru legt im Stillen den Grundstein für eine mögliche Rückkehr des WRX STI-Fließheckmodells, ein Modell, das Enthusiasten seit seiner Einstellung im Jahr 2014 vermisst haben. Anstatt direkt ein neues Straßenauto anzukündigen, testet das Unternehmen eine Hochleistungsversion des Fließheckmodells auf der Rennstrecke – ein strategischer Schachzug, der darauf hindeutet, dass ein zukünftiges Serienmodell nicht vom Tisch ist.

Entwicklung durch Rennsport

Der stärkste Hinweis ist der Subaru High Performance X Version II (HiPerfX2), der für den Wettbewerb in der ST-Q-Klasse der japanischen Super Taikyu-Serie 2026 konzipiert ist. Dies folgt auf eine frühere WRX-basierte Limousinen-Kampagne, was darauf hindeutet, dass Subaru seine Hochleistungsfahrzeuge methodisch unter realen Rennbedingungen entwickelt. Der HiPerfX2 debütierte auf dem Tokyo Auto Salon 2026 und baute auf dem früheren Performance-B STI Concept auf, das auf der Japan Mobility Show 2025 vorgestellt wurde.

Optisch ist der Rennwagen aggressiv, mit breiten Kotflügelverbreiterungen, maßgeschneiderten Stoßfängern, einer belüfteten Motorhaube und einem großen Heckflügel. Er ist 4.514 mm (177,7 Zoll) lang – etwas länger als ein Standard-Impreza – und hat einen Radstand, der der aktuellen WRX-Limousine entspricht. Subaru betont, dass ein Großteil der Hardware aus vorhandenen Teilen stammt, darunter Motor, Aufhängung, Bremsen und Differenzial.

Technischer Ansatz

Das Team SDA Engineering begann mit einer „Rohkarosserie“, anstatt ein Produktionsmodell zu modifizieren, wodurch der Entwicklungsprozess rationalisiert wurde. Ingenieure aus der Automobil- und der Luft- und Raumfahrtindustrie arbeiteten an den Aerokomponenten und dem Unterbodendesign zusammen und demonstrierten damit einen ernsthaften Ansatz zur Leistungsoptimierung.

Leistungsspezifikationen

Der HiPerfX2 wird von einem auf den Motorsport abgestimmten 2,4-Liter-Boxer-Vierzylindermotor mit Turbolader angetrieben, der 359 PS (268 kW / 364 PS) und 350 lb-ft (475 Nm) Drehmoment leistet. Das Auto wird mit dem klimaneutralen E20-Kraftstoff betrieben, der in Zusammenarbeit mit ENEOS entwickelt wurde, und die Kraft wird über ein Sechsgang-Schaltgetriebe und ein überarbeitetes Allradsystem an alle vier Räder übertragen. Bei den ersten Streckentests im Mobility Resort Motegi wurden 54 Runden ohne Probleme absolviert, was die Stabilität der Plattform bestätigte.

Implikationen für zukünftige Modelle

Subaru bezeichnet den Rennwagen als „Entwicklungsfahrzeug“, das sich durch den Motorsport weiterentwickeln soll. Dies ist von Bedeutung, da das Unternehmen auch in Japan die Bestellungen für die aktuelle WRX-Limousine auslaufen lässt. Wenn etwa im Jahr 2027 ein neuer WRX STI auf den Markt kommt, wird er wahrscheinlich dem Widebody-Fließheck ähneln, das derzeit getestet wird.

Das HiPerfX2-Projekt könnte darin bestehen, dass Subaru ein mechanisches Paket für einen künftigen straßentauglichen Hot Hatch verfeinert und ihn als direkten Konkurrenten zum Toyota GR Corolla und Honda Civic Type R positioniert. Durch rigoroses Testen der Plattform in der anspruchsvollen Super Taikyu-Serie bereitet sich Subaru strategisch auf eine Hochleistungs-Wiederbelebung vor, die Enthusiasten ansprechen wird.