Ferraris HC25: Ein Blick in die Zukunft

Ferrari hat gerade den HC25 vorgestellt. Ein Einzelstück. Für die wenigen Glücklichen, die wichtig sind. Und vielleicht für diejenigen von uns, die genau hinschauen. Es könnte tatsächlich ein Hinweis darauf sein, was als nächstes für die Mittelmotor-Crew kommt.

Basierend auf einem F8 Spider. Entworfen von Chef Flavio Manzoni. Sie nennen es „mutig, zukunftsorientiert“.

Hier ist das Ding. Es liegt genau zwischen zwei Epochen. Der F8 war der letzte Mittel-V8 ohne Hybridunterstützung. Sauber. Rein. Dann kamen der F80 und der 12Cilindri.

Dieses Auto? Es ist die Brücke.

„schließt die Lücke zwischen dem F8 und seinen neuesten Flaggschiffen“

Schau es dir an. Überall geometrische Formen. Glänzende schwarze Kontraste. Über den Mittelteil verläuft dieses Band. Zeigt den Motor. Vermittelt ein Gefühl von Schwung. Wie ein Pfeil, der zurück auf die Hüften zeigt. Sogar die Türgriffe sind aus gefrästem Aluminium. Scharf.

Dann die Augen. Neue Technologie bedeutet dünnere Linsen. Aber es sind die Tagfahrlichter, die schmerzen. Fangartig. Erster Ferrari, der das geschafft hat. Aggressiv. Ist das eine Drohung?

Drinnen wird es gedämpfter. Graues Textil erledigt die meiste Arbeit. Gelbe Nähte durchschneiden die Ruhe. Grafiken auch. Ein kleiner Pop in einem Meer aus Matt.

Sie können es dieses Wochenende sehen. Rundkurs Amerikas. Texas.

Renntage sind immer ein Durcheinander aus Abgasrauch und Geld. Dieses Auto steht schweigend da und wartet darauf, zu beweisen, dass sich die Designsprache nicht nur weiterentwickelt.

Es schärft sich.