vabsRider: Der Fahrradsitz mit virtueller Achse, der sich tatsächlich mit Ihren Hüften bewegt

Einen bequemen Fahrradsattel zu finden, ist wohl der schwierigste Teil beim Aufbau eines zuverlässigen Fahr-Setups. Sie sehen alle gleich aus. Dreieckig. Statisch. Unversöhnlich. Dennoch sind Ihre Beine ständig in Bewegung und treten in einem Rhythmus in die Pedale, den diese starren Plastikschalen selten bieten. Geben Sie den vabsRider ein. Es ist ein Versuch, die Reibung zwischen Anatomie und Geometrie mit etwas zu lösen, das weniger wie Möbel, sondern eher wie ein mechanisches Gelenk aussieht.

Er bezeichnet sich selbst als den ersten Fahrradsitz mit einem Virtual-Axis-Sattel. Das Design teilt die Sitzfläche in zwei unterschiedliche Hälften. Jede Hälfte dreht sich unabhängig. Sie rutschen nicht hin und her. Sie drehen sich. Der Drehpunkt liegt hoch oben, ausgerichtet auf die Hüften des Fahrers und nicht auf den festen Punkt zwischen den Beinen. Dies ahmt die natürliche Artikulation der Oberschenkelknochen und Sitzbeinhöcker (Ihrer Sitzknochen) beim Treten nach.

VabsRider-Sattelmechanismus mit virtueller Achse

Wie die virtuelle Achse die Gewichtsverteilung verbessert

Herkömmliche Sättel zwingen Ihr Gewicht auf eine statische Ebene. Wenn Ihre Beine die Pedale antreiben, möchte sich Ihr Becken leicht neigen und drehen. Ein fester Sattel wirkt dieser Bewegung entgegen. Der vabsRider ermöglicht es dem Sattel, dieser Mikrobewegung zu folgen. Durch die Drehung um eine virtuelle Achse auf Hüfthöhe passt sich der Sitz in Echtzeit an den Winkel Ihres Beckens an.

Das Ergebnis ist eine bessere Gewichtsverteilung zwischen Ihren Sitzknochen und Oberschenkelknochen. Weniger Druck auf das Weichgewebe. Weniger Taubheitsgefühl. Sie müssen Ihr Gewicht weniger alle fünf Minuten verlagern.

Bei der Hardware geht es nicht nur um Rotation. Es ist vollständig einstellbar.

  • Höhe : Standard-Montageschienen ermöglichen die richtige Abstimmung der Sattelhöhe.
  • Vorwärts-/Rückwärtsposition : Sie können den Sattel auf der Schiene nach vorne oder hinten schieben.
  • Winkel : Neigungseinstellungen sind verfügbar, um sie an Ihren Fahrstil anzupassen.
  • Breite : Das Design ist für unterschiedliche Hüftbreiten geeignet, spezifische Breitenoptionen wurden jedoch in den Pressematerialien nicht detailliert beschrieben.

Das Team hinter dem Pivot

Robin Macan, ein australischer Ingenieur, hatte die Idee vor acht Jahren. Er hat es nicht alleine gebaut. Er arbeitete mit dem Industriedesigner Philippe Guichard zusammen. Gemeinsam mit der Whistle Design Group arbeiteten sie daran, den Mechanismus zu einem produzierbaren Prototyp zu verfeinern. Das Ziel bestand darin, über das Zeichenbrett hinauszugehen und ein Produkt zu schaffen, das tatsächlich hergestellt und verkauft werden konnte.

Die Kommerzialisierung wird von ataraxyBSC übernommen, einem Startup, das sich der Markteinführung des Sattels widmet. Sie halten die Technik nicht unter Verschluss. Sie zeigen es der Öffentlichkeit.

Wo man es sehen und testen kann

Es wurde kein Preis bekannt gegeben. Es ist kein Startdatum festgelegt. Der Fokus liegt derzeit auf Sichtbarkeit und Feedback.

Der vabsRider soll auf der Eurobike 2024 ausgestellt werden. Die Messe findet vom 3. bis 7. Juli in Frankfurt statt. Dort können Sie den Mechanismus in Aktion sehen. Noch wichtiger ist, dass Sie dort sitzen können. Sie können den Bewegungsbereich testen. Sie können spüren, ob die virtuelle Achse tatsächlich den Druck auf Ihren Damm verringert oder ob es sich einfach komisch anfühlt.

Bis dahin ist alles Spekulation. Die Technik macht auf dem Papier Sinn. Der Drehpunkt richtet sich nach der natürlichen Hüftbewegung. Die Verstellbarkeit umfasst die