Ferrari bereitet die Markteinführung seines ersten vollelektrischen Fahrzeugs vor, das jedoch nicht wie bisher spekuliert „Elettrica“ heißen wird. Stattdessen wird das Modell als „Luce“ (italienisch für „Licht“) vermarktet. Aktuelle Vorschauen zeigen ein Kabinendesign für vier Sitze, bei dem Luxus und taktile Interaktion Vorrang vor minimalistischen Bildschirmen haben.
Eine Mischung aus Tradition und Innovation
Im Innenraum präsentieren sich schlanke, mit Leder bezogene Schalensitze, die ein leistungsorientiertes und dennoch raffiniertes Erlebnis suggerieren. Während sich das Äußere durch ein klares Design aus Glas und Aluminium auszeichnet, verzichtet die Kabine auf volldigitale Schnittstellen. Ferrari hat mit LoveFrom zusammengearbeitet, einem Designunternehmen mit Erfahrung in Apples Touchscreen-Produkten, aber insbesondere wird die Luce physische taktile Schalter und Glastasten enthalten.
Diese Wahl ist bewusst: Ferrari möchte ein fahrerzentriertes Gefühl bewahren und vermeidet die übermäßige Abhängigkeit von Touchscreens, die viele Hersteller übernehmen. Das Armaturenbrett des Luce ist elegant und dennoch funktional und weist auf eine Mischung aus Tradition und moderner Elektrofahrzeugtechnologie hin.
Was das für Ferrari bedeutet
Das Innendesign des Luce ist ein klares Statement von Ferrari: Dieses Elektrofahrzeug wird luxuriös und ansprechend sein und kein bloßes technisches Schaufenster. Die Verwendung taktiler Bedienelemente deutet auf ein Bekenntnis zum Fahrerlebnis hin, das für die Marke Ferrari von zentraler Bedeutung ist.
Die vollständige Enthüllung des Fahrzeugs ist für Mai geplant, aber diese Einblicke in den Innenraum reichen aus, um zu bestätigen, dass Ferrari seinem ersten Elektrofahrzeug mit einer einzigartigen Identität entgegengeht. Dieser Schritt könnte einen neuen Standard für luxuriöse Innenräume von Elektrofahrzeugen setzen und der Fahreranbindung Vorrang vor reiner digitaler Integration einräumen.
