BMW Next M3 Test: Sechszylinder kehrt ohne den großen Kühlergrill zurück

Mittlerweile sieht es anders aus. Dieser massive vertikale Kühlergrill? Es ist weg. Der nächste BMW M3 fegt derzeit über den Nürburgring und verzichtet dabei auf die umstrittene nierenförmige Frontschürze der aktuellen Generation. Aber unter der Haut bleibt das Herz. Ein Twin-Turbo-Reihensechszylinder bringt noch immer Leben in den Wagen. Und vielleicht – nur vielleicht – können Sie selbst den Gang wechseln.

Wird der nächste BMW M3 ein Schaltgetriebe behalten?

Es besteht Hoffnung auf drei Pedale. Frank Van Meel, CEO von BMW M, ließ letzte Woche beim Goodwood Festival Of Speed ​​diese Bombe platzen. Er hat kein hartes Ja gegeben, aber die Absicht ist klar. Man wolle das Schaltgetriebe „so lange wie möglich“ am Leben erhalten.

Es ist nicht einfach. Die Technik hasst es. Fahrerassistenzsysteme stehen im Konflikt mit Kupplungspedalen. Die Mild-Hybridisierung wird merkwürdig, wenn Sie die Leistung unterbrechen, um den Antriebsstrang zu entkuppeln. Van Meel gibt zu, dass die Lieferantenbasis schrumpft. Das Trennen von Sicherheitsnetzen während der Fahrt bereitet den Haftpflichtabteilungen überall Kopfzerbrechen.

„Das ist nicht möglich.“ steht hier nicht im Wörterbuch. „Wir beabsichtigen, das Handbuch aufzubewahren.“ Das ist die Botschaft.

Warum es behalten? Enthusiasten fordern es. Es fügt dem Erlebnis eine taktile Ebene hinzu, die Bildschirme nicht reproduzieren können. Dadurch fühlt sich das Auto wie ein Werkzeug und nicht wie ein Gerät an.

Der Euro-7-Sechszylindermotor

Vergessen Sie den V8. Der nächste M3 läuft auf dem aktualisierten 3,0-Liter-Reihensechszylinder. Es ist sauberer. Dank der „Ignite“-Technologie von BMW M wird Kraftstoff effizienter verbrannt. Dieses Setup erfüllt die strengen Euro-7-Abgasnormen, ohne dabei auf die Seele zu verzichten.

Die Spezifikationen bleiben vorerst bekannt. Die Motorleistungen entsprechen der aktuellen Baureihe.
– 473 PS (M3-Basis)
– 503 PS (M3 Competition)
– 523 PS (für High-End-Varianten)

Aber es gibt eine Wendung. Ein neues Mild-Hybrid-System kommt hinzu. Es spart nicht nur Kraftstoff. Es füllt Drehmomentlücken und verbessert die Startzeiten. Die Effizienzgewinne steigern die Leistung, eine seltene Win-Win-Situation im Automobilbau. Dieser Antriebsstrang wurde erstmals in den aktuellen M4- und M3-Updates vorgestellt. Der M2 bekommt es im August.

Design weicht vom Nierengitter ab

Das Äußere orientiert sich am elektrischen Konzept der M Neue Klasse. Aber das ist kein Elektroauto. Es ist ein ICE-Auto. Es verschönert einfach das Teil.

Die vordere Stoßstange wird überarbeitet. Zufuhrmengen werden geändert. Der riesige Kühlergrill fehlt. Dadurch wirkt der M3 schlanker. Weniger aggressiv. Aerodynamischer? Wahrscheinlich.

Das Seitenprofil deutet auf breitere Schultern hin. Radkästen erstrecken sich nach außen. Auf dem vorderen Kotflügel ist die Markierung „19“ und auf der Rückseite die Markierung „20“. Das impliziert eine versetzte Radanordnung bei diesem Prototyp. Größere Reifen hinten bedeuten normalerweise besseren Grip für leistungsstarke Plattformen mit Heckantrieb.

Weitere Details fallen auf:
– Bündige Türgriffe (ja, schon wieder)
– Bremssättel aus Bronze hinter stilvollen Rädern
– Eine Dachlinie ähnlich dem neuen i3

Der hintere Bereich ist sichereres Revier. Evolutionär. Nicht revolutionär. Sie finden eine Quad-Tip-Auspuffanlage vor. Darüber sitzt ein kleiner Heckspoiler. Temporäre Rückleuchten deuten darauf hin, dass das Lichtdesign noch fließend ist.

Interior Tech: Panoramabildschirme voraus

Von der Hütte haben wir noch nicht viel gesehen. Das Bildschirmlayout ist jedoch festgelegt. Erwarten Sie ein gebogenes Panorama-Display. Das bedeutet eine einzige Glasscheibe, die sich von A-Säule zu A-Säule erstreckt und für Instrumente und Navigation zuständig ist.

Darunter? Ein zentraler 17,9-Zoll-Infotainment-Touchscreen. Über einen 14,6-Zoll-Bildschirm für den Beifahrer wird geredet. Nicht jeder braucht Karten, aber er kann Filme schauen. Oder surfen Sie im Internet.

Ist der M3 dadurch zu techniklastig? Einige Puristen werden die Bildschirmgröße hassen. Aber Konnektivität ist jetzt die Grundlage. Die Frage ist nicht, ob der Bildschirm existiert. Es geht darum, ob das Fahrerlebnis die Digitalisierung überlebt.

Der M3 behält den Sechszylindermotor. Der große Kühlergrill fällt weg. Möglicherweise können Sie sogar manuell schalten. Das ist eine seltene Kombination im Jahr 2024. Wird BMW die Linie halten? Sie sagen, dass sie es tun werden.

Sehen Sie es bald am Nürburgring. Die Strecke wird uns sagen, ob das Gewicht da ist. Der Techniker fügt es normalerweise hinzu.