Ford Australia hat einen freiwilligen Rückruf – eine so genannte Field Service Action (FSA) – für 322 Transit Custom-Transporter, die zwischen 2024 und 2025 hergestellt wurden, herausgegeben. Das Problem: Ungenaue Informationen zum Verankerungspunkt des Kindersitzes in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs.
Was der Rückruf bedeutet
Der Fehler bedeutet, dass im Handbuch nicht korrekt angegeben ist, wo die oberen Haltegurte des Kindersitzes befestigt werden sollen. Während Ford angibt, dass kein unmittelbares Sicherheitsrisiko besteht und der Rückruf nicht als traditioneller Sicherheitsmangel eingestuft wird, entsprechen die betroffenen Fahrzeuge nicht den Standards der Australian Design Rule (ADR) 34/02 für Verankerungen von Kinderrückhaltesystemen. Dieses Compliance-Problem könnte Eltern oder Erziehungsberechtigte betreffen, die sich bei der korrekten Installation von Kindersitzen auf das Handbuch verlassen.
Geschichte der benutzerdefinierten Rückrufe im öffentlichen Nahverkehr
Dies ist der fünfte Rückruf des Transit Custom im vergangenen Jahr. Im Dezember rief Ford wegen eines möglichen Gaslecks fast 7.500 Transporter zurück. Anfang Juni 2025 wurden in ganz Australien fast 30.000 Ford-Fahrzeuge – darunter die beliebten Modelle Ranger und Everest – wegen eines Defekts der Rückfahrkamera zurückgerufen.
Wie Eigentümer dies überprüfen können
Betroffene Besitzer werden von Ford direkt kontaktiert. Kunden können auch überprüfen, ob ihr Fahrzeug betroffen ist, indem sie sich an ihren örtlichen Ford-Händler oder das Ford Customer Relationship Center unter 13 FORD (13 3673) wenden. Eine vollständige Liste der betroffenen Fahrzeugidentifikationsnummern (VINs) finden Sie in der Original-Rückrufmitteilung.
Warum das wichtig ist
Der Rückruf ist freiwillig, was das Engagement des Autoherstellers für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften unterstreicht. Allerdings werfen wiederholte Rückrufe des Transit Custom Fragen zur Qualitätskontrolle auf. Während diese Probleme angegangen werden, unterstreichen sie, wie wichtig es ist, nach Aktualisierungen zu suchen und über Fahrzeugmängel auf dem Laufenden zu bleiben.
Bei dem Rückruf handelt es sich nicht um einen Sicherheitsmangel, aber es ist für Besitzer wichtig, vor der Befestigung eines Kindersitzes das Handbuch zu prüfen und die Verankerungspunkte zu bestätigen.






















