Die Preise für Luxusautos werden im Jahr 2026 weiter steigen

Große Automobilhersteller, darunter BMW und Porsche, erhöhen ab Januar 2026 die Preise für ausgewählte Modelle und verweisen auf den anhaltenden Inflationsdruck und steigende Zölle. Die Schritte sind die jüngsten in einer Reihe von Preiserhöhungen, die sich auf die Automobilindustrie, insbesondere für Premiummarken, auswirken. Diese Steigerungen spiegeln breitere Wirtschaftstrends wider, bei denen Handelshemmnisse und Lieferkettenkosten weiterhin die Verbraucherausgaben in die Höhe treiben.

BMW kündigt Preisanpassungen an

BMW wird ab dem 1. Januar 2026 die Preise für mehrere Modelle erhöhen, wobei die Preiserhöhungen je nach Fahrzeug zwischen 400 und 1.500 US-Dollar liegen.

  • Bei Einstiegsmodellen (2er Gran Coupé, X1, X2, X3) wird es eine Erhöhung um 400 US-Dollar geben.
  • Der Hochleistungs-M5 (Limousine und Touring-Kombi) wird um 1.400 US-Dollar teurer.
  • Der X6 M Competition wird mit 1.500 US-Dollar den größten Anstieg verzeichnen.

Insbesondere bleibt der Preis der aktuellen Elektrofahrzeugpalette von BMW (i4, i5, iX, i7) sowie des Alpina XB7, 7 Series, XM und Z4 für 2026 unverändert. Dies ist die zweite Preiserhöhung für die 2026er-Modelle von BMW in den letzten Monaten; im Juli wurden die Preise bereits um 1,9 Prozent angehoben. Der kumulative Effekt beim M5 Touring beispielsweise übersteigt jetzt 3.800 US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr, was seinen Preis auf über 131.000 US-Dollar erhöht.

Porsche drohen höhere Zölle

Auch Porsche reagiert auf die Marktbedingungen, indem es ab dem 2. Januar 2026 die Preise für „die meisten, aber nicht alle“ seiner Fahrzeuge erhöht. Die Steigerungen werden voraussichtlich zwischen 1,2 und 2,9 Prozent liegen, was die dritte Preiserhöhung in den letzten Monaten darstellt. Laut Porsche-Finanzvorstand Jochen Breckner haben die von den USA verhängten Zölle das Unternehmen allein im Jahr 2025 rund 813 Millionen US-Dollar gekostet. Der im August 2025 in Kraft getretene 15-prozentige Zoll auf in der Europäischen Union gebaute Fahrzeuge ist ein wesentlicher Treiber dieser Anpassungen.

Breiterer Branchentrend

BMW und Porsche sind keine Einzelfälle. Andere Luxusmarken, darunter Lexus und Volvo, haben aufgrund ähnlichen Drucks bereits Anfang 2026 Preiserhöhungen durchgeführt. Die anhaltenden Zölle und Inflationstendenzen lassen darauf schließen, dass weitere Preisanpassungen in der gesamten Branche wahrscheinlich sind, wenn das neue Jahr näher rückt. Diese Steigerungen verdeutlichen die wachsende finanzielle Belastung der Verbraucher beim Kauf hochwertiger Fahrzeuge und verdeutlichen die Auswirkungen der globalen Handelspolitik auf den Automobilmarkt.

Der stetige Anstieg der Preise für Luxusautos spiegelt einen anhaltenden Trend steigender Kosten wider, der durch Handelshemmnisse und wirtschaftliche Faktoren verursacht wird. Autohersteller geben diese Kosten an die Verbraucher weiter, wodurch Premiumfahrzeuge immer weniger zugänglich werden.