Honda hat nachdrücklich erklärt, dass eine günstigere Version des Prelude 2026 unwahrscheinlich ist, obwohl er Bedenken hinsichtlich des hohen Einstiegspreises von 43.195 US-Dollar einräumt. Obwohl die ersten Verkaufszahlen sowohl in Japan als auch in den USA die Erwartungen übertroffen haben, hält das Unternehmen seine Preisstrategie für gerechtfertigt.
Erste Reaktion vs. tatsächliche Nachfrage
Erste Rückmeldungen von Medien, darunter auch in Japan, kritisierten den Preis des Prelude angesichts seines 200-PS-Motors. Hondas Entwicklungsleiter Tomoyuki Yamagami gab jedoch bekannt, dass die Verbrauchernachfrage stärker ausfiel als erwartet.
„Wir haben diesen Kommentar [zum Preis] oft gehört. Aber die tatsächliche Reaktion der Verbraucher war, dass wir fünfmal mehr verkauft haben, als wir erwartet hatten“, sagte Yamagami-san gegenüber The Drive.
Diese Diskrepanz zwischen anfänglicher Kritik und tatsächlichen Verkäufen verdeutlicht einen wichtigen Trend: Die Vorlieben der Verbraucher stimmen nicht immer mit der Expertenmeinung überein. Die begrenzte Produktionsauflage des Prelude – etwa 2.000 Einheiten pro Jahr – unterstreicht diesen Punkt noch weiter. Alle 2.000 für Japan vorgesehenen Autos wurden innerhalb des ersten Jahres vorab verkauft. In den USA verkaufte Honda im November 174 Einheiten und übertraf damit die internen Prognosen.
Zukünftige Überlegungen
Trotz der aktuellen Preisgestaltung schließt Honda die Möglichkeit von Anpassungen nicht vollständig aus. Yamagami-san bestätigte, dass das Unternehmen „auf die Reaktionen hört“ und „über den nächsten Schritt nachdenkt“. Dies deutet darauf hin, dass zukünftige Iterationen des Prelude möglicherweise Bedenken hinsichtlich der Erschwinglichkeit ausräumen könnten, obwohl Änderungen wahrscheinlich noch Jahre auf sich warten lassen.
Warum das wichtig ist
Die Preisdebatte im Prelude unterstreicht einen umfassenderen Wandel auf dem Automobilmarkt: Hersteller sind zunehmend bereit, margenstarken Nischenfahrzeugen Vorrang vor der Erschwinglichkeit für den Massenmarkt zu geben. Bei dieser Strategie geht es nicht unbedingt um die Maximierung des Volumens, sondern darum, engagierte Enthusiasten anzusprechen, die bereit sind, einen Aufpreis zu zahlen. Der Erfolg des Prelude, trotz seines Preises, bestätigt diesen Ansatz.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich zwar derzeit kein günstigerer Honda Prelude in der Entwicklung befindet, die Bereitschaft des Unternehmens, das Feedback der Verbraucher zu beobachten, jedoch die Möglichkeit zukünftiger Anpassungen offen lässt. Käufer, die ein bezahlbares Sportcoupé suchen, sollten sich jedoch kurzfristig nicht auf diese Aussicht verlassen.





















